BILDER UND TAGEBUCH BERLIN / POTSDAM, 2010

 
 

 
 

Dienstag, 27. Juli 2010 / Mittwoch, 28. Juli 2010

 

Swiss Powerbrass ist gut ins WM-Abenteuer gestartet

 

Nach einer 13-stündigen Fahrt mit Pyjamaparty, einigen Zwischenstopps und einer Polizei-Kontrolle ist Swiss Powerbrass um 13.30 Uhr gut in Berlin angekommen.

 

Nach dem Zimmerbezug und einer kurzen Ruhepause ging es am Abend zur Sommernachtsparty an den Templiner See in Potsdam. Zusammen mit den WM-Teilnehmer aus den verschiedensten Nationen haben wir einen gemütlichen und lustigen aber leider zum Teil verregneten Abend verbracht.

 

Als Highlight wird uns sicher die Grillkünste von unserem Chef-Grilleur "Schori" in Erinnerung bleiben. Da der offizielle Verpflegungsstand den grossen Ansturm nicht bewältigen konnte, haben wir uns mit einem eigenen Grillstand selber ausgeholfen und die Würste und Steaks in Rekordzeit unter unsere Leute gebracht.

 

Nebenbei hat unsere Alphornformation rund um Corinne Odermatt mit einer kurzen Einlage die Herzen der Zuhörer im Nu erobert. Der Veranstalter war vom Gebotenen so begeistert, dass er auf eine Teilnahme der Alphörner an der WM-Abschlussfeier bestanden hat.

 

Müde aber glücklich sind wir nun wieder im Hotel angekommen und freuen uns auf unseren wohlverdienten Schlaf und auf weitere Highlight´s in Berlin, Potsdam und Umgebung.

 

Morgen Mittwoch folgen weitere Eindrücke und News. Dranbleiben lohnt sich!

 

 
 

 
 

Donnerstag, 29. Juli 2010  

 

Erste Konzerte

 

Nach mehr oder weniger Schlaf ging es bereits um 9.00 Uhr so richtig los: Abfahrt Richtung Berlin Hauptbahnhof zum ersten Konzert. Voller Tatendrang und Vorfreude wurden die  Instrumente zusammengebaut und eingespielt. Vor einer tollen Kulisse und bei bestem Wetter konnten wir das zahlreiche Publikum rasch zum Mitmachen animieren. 

 

Danach ging es zackig weiter. Instrumente wieder auseinanderbauen und verladen.
Nächster Konzertplatz: Berliner Dom. Vor geschichtsträchtiger Kulisse und wiederum zahlreichem Publikum war auch unser zweiter Auftritt ein voller Erfolg. Dank Kamerateam
vor Ort sind wir sogar in den Regionalnachrichten präsent.

 

Mittagszeit = Qualifyingzeit für "Nice to Meat You". Wer neben der Hauptspeise (Filet Tenderloin) zum Dessert ein Filet Mignon "genossen" hat, wurde Mitglied im erlauchten Kreis. 

 

Gut gestärkt und voller Tatendrang ging es am Nachmittag in Richtung Potsdam. Auf einer interessanten Stadtrundfahrt im eigenen Car wurde uns das schöne Potsdam mit dem bekannten Schloss Sanssouci näher gebracht. 

 

Am Luftschiffhafen, dem WM-Veranstaltungsort, besuchten wir später die Show- und Marchingvorträge der anderen Nationen. Es wurde viel Spektakel geboten: Tolle Marschformationen wechselten sich mit spektakulären Shows und Gesangseinlagen ab.

Eines war klar: Da wurde viel geübt!

 

Mit einem Konzert vor dem Brandenburger Tor in Potsdam (nicht zu verwechseln mit dem grossen Bruder in Berlin) wurde der erste Konzerttag abgerundet. Danach gab es für fast alle das wohlverdiente Nachtessen und natürlich durfte auch das Feierabend-Bier nicht fehlen.

 

Morgen ist unser freier Tag - dies gilt auch für die Tagebuchschreiber :-)

Bis am Samstag!

 

 
 

 
 

Freitag, 30. Juli 2010  

 

Freier Tag

 

Auch am freien Tag haben die Fotografen ein paar Eindrücke von Berlin festgehalten. In verschiedenen Gruppen haben wir die Weltstadt erkundet. Nebst Sehenswürdigkeiten wie Reichstag, Berliner Mauer, Checkpoint Charlie, ... durften natürlich auch die kulinarischen Spezialitäten nicht fehlen.

 

Am späteren Abend fanden alle wieder in die Motel-Bar zurück. 

 

Morgen geht es wieder weiter mit verschiedenen Konzerten.

 

 
 

 
 

Samstag, 31. Juli 2010  

 

Spielbeginn, vorwärts, marsch!

 

Eines haben wir an unserem vierten WM-Tag gelernt: Berliner sind Langschläfer. So fanden sich zu unseren morgendlichen Konzerten am Gendarmenmarkt und Alexanderplatz (oder war dies gar nicht der Alexanderplatz?) noch nicht ganz so viele Zuhörer ein wie erhofft.
Die Zuhörer vor Ort hatten aber auf alle Fälle grossen Spass!

 

Vor dem Mittag gings dann auf nach Potsdam. Im Krongut Bornstedt durften wir zur Abwechslung mal wieder Pasta und nicht Steaks und Filets geniessen - war wunderbar!
Mit einem Konzert wurde das feine Essen verdankt.

 

Der Höhepunkt des heutigen Tages war zweifellos die Marschparade durch Potsdam. Bereits am Start war uns klar: Wir sind hier die Exoten! Während andere Formationen sogar für den Weg aufs Trottoir im Gleichschritt und mit höchster Disziplin marschierten, war bei uns schon lange die aus Monza bekannte Formation "Wolke" angesagt.

 

Als letzter Teilnehmer absolvierten wir die schöne aber enge Marschstrecke, welche mit sehr zahlreichen Zuschauern gesäumt war. Das anschliessende Konzert vor begeistertem Publikum war sicher eines der Highlights unseres Aufenthaltes in Potsdam und Berlin.

 

Zum Abschluss des heutigen Konzerttages spielten wir nochmals vor dem Brandenburger Tor in Potsdam. Obwohl an der "Potsdamer Erlebnisnacht" viele kulinarische und musikalische 
Leckerbissen lockten, bekam der grosse Teil von uns davon nichts mit - ein weiterer Tag ging
in einem Steakhouse zu Ende ;-)

 

Morgen ist leider bereits der letzte Tag unserer Reise. Bestimmt erwarten uns mit dem WM-Eröffnungskonzert, dem Auftritt bei der Schweizer Botschaft und vor dem Brandenburger Tor in Berlin weitere tolle Momente. Wir sind gespannt und freuen uns - bis morgen!

 

 
 

 
 

Sonntag, 1. August 2010  

 

Der Schweizer-Tag

 

Unser Nationalfeiertag war zugleich leider auch schon der letzte Tag unserer Reise.
Es erwartete uns nochmals ein abwechslungsreiches Programm.

 

Begonnen wurde der Tag ganz ohne Sorgen mit einem Konzert im Schloss Sanssouci, dem ehemaligen Herrschaftssitz von König Ludwig in Potsdam. Vor prächtiger Kulisse, zwischen unzähligen Brunnen, Arkaden und inmitten weitläufiger Gartenanlagen konnten wir das internationale Publikum mit unserem Sound rasch überzeugen.

 

Nach kurzer Pause war dann auch schon wieder Aufbruch angesagt. Im Luftschiffhafen in Potsdam begannen am Mittag die WM-Finalspiele. Der Veranstalter liess es sich nicht nehmen, anlässlich unseres Nationalfeiertages dem Publikum einen kurzen geschichtlichen Exkurs über die Entstehung der Schweizer Eidgenossenschaft zu geben. Nun, die Geschichtsbücher müssen neu geschrieben werden: So wurde die Schweiz nicht wie fälschlicherweise lange angenommen durch die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden sondern durch Uri, Unterwalden und Rütli gegründet. Unsere Alphorn-Sektion liess sich durch die neugewonnen Erkenntnissen indes nicht verunsichern und eröffnete das Finale gewohnt souverän. Mit einem Einmarsch ins Stadion und nachfolgendem Konzert konnten wir uns nochmals beim tollen Potsdamer Publikum für die vielen schönen Eindrücke bedanken.

 

Wir verliessen Potsdam nun zum letzten Mal und machten uns auf in Richtung Berlin, genauer gesagt direkt zur Schweizer Botschaft. Spätestens seit Botschafter Thomas Borer sind die Feierlichkeiten der Botschaft in Berlin auch in der Schweiz bestens bekannt. Der «Schweizer- Tag», ein Tag der offenen Tür für die interessierte Berliner Bevölkerung mit zahlreichen Darbietungen und Verpflegungsmöglichkeiten, zog die Massen an. Nach diplomatisch geführten Verhandlungen unsererseits, konnten wir den Auftrittsort von auf der Wiese vor der Botschaft sogar direkt in den Garten der Botschaft verlegen und dort die Zuhörer mit einem Konzert unterhalten. Rivella, Emmi-Drinks, Bratwürste - alles war Gratis, es wurde gehamstert was die Hände hergaben. Nicht nur die Schweiz sondern auch Geiz ist offensichtlich geil,
ein spezielles Erlebnis!

 

Zu Fuss gings später zum Brandenburger Tor. Nach dem wir die Polizei vor der amerikanischen Botschaft von der Ungefährlichkeit unserer Instrumente (nein, keine Bomben!) überzeugen konnten, stand dem Auftritt nichts mehr im Wege. Vor grandioser, geschichtsträchtiger Kulisse beendeten wir mit einem letzten, kraftvollen Konzert unsere musikalische Reise nach Potsdam und Berlin.

 

Danach gings zum allerletzten Mal ins Steak-House zum standesgemässen Abschluss-Imbiss vor der zwölfstündigen Heimreise im Car. Man munkelt, dass die Kuh-Herden rund um Berlin vor Erleichterung aufmuhten, als sie von unserer Abreise erfahren haben ;)

 

Müde aber überglücklich und um viele tolle Eindrücke und Erlebnisse reicher, kamen wir kurz vor Mittag am Montag wieder in Buochs an. Die vielen schönen Erinnerungen werden uns hoffentlich noch lange begleiten.

 

 
 
 
 
 

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Sandra Chiecchi

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